Neuer Bürohaus-Gigant für die Haspa

Grundsteinlegung für eines der größten Bürogebäude, das jemals für einen Mieter in Hamburg maßgeschneidert wurde: Mehr als 400 Gäste feierten gestern in der City Süd am Wikingerweg das Projekt der Deutschen Immobilien AG. Das künftige Dienstleistungszentrum der Hamburger Sparkasse (Haspa) wird ein Backsteinbau mit einer Ganzglasfassade. Die Investitionskosten liegen bei 100 Millionen Euro; die Baukosten bei 51,5 Millionen. "Ich bin zuversichtlich, daß die Mitarbeiter, die hier zukünftig tätig sind, sich sehr wohl fühlen werden", sagte Peter Feldmann, Vorstandssprecher der Deutschen Immobilien AG.

Schon am 1. Juli kommenden Jahres sollen 1700 Haspa-Mitarbeiter in das 100 000 Quadratmeter große Zentrum einziehen. Die Haspa, die einem Mietvertrag über 15 Jahre abgeschlossen hat, wird dort die Stabs- und Back-Office-Abteilungen zusammenziehen.

"Das neue Zentrum wird durch erhöhte Flächenwirtschaftlichkeit Kosteneinsparungen mit sich bringen", sagte Wolfgang Botschatzke vom Vorstand der Hamburger Sparkasse AG. Kurze Wege, ein eigenes Konferenzzentrum, begrünte, zum Teil überdachte Innenhöfe, ein Mitarbeiter-Restaurant, ein Fitnessbereich und natürlich eine Filiale zeichnen das Dienstleistungszentrum aus.

Horst Rahe, Aufsichtsratschef der Deutschen Immobilien AG, lobte die "einzigartige Zusammenarbeit" aller am Projekt Beteiligten. So war die Baugenehmigung in nur fünf Monaten erteilt worden. "Wir sind gern in Hamburg und bekennen uns damit auch zu der heimlichen Metropole Norddeutschlands", sagte Rahe.

Stadtentwicklungssenator Michael Freytag (CDU) lobte den "ausgewogenen Branchenmix", der Hamburg als Wirtschaftsstandort stärke. "Hamburg setzt sich damit vom Bundestrend ab", sagte er.

(reba)

erschienen am 17. Juni 2005